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AAC (MPEG-2 ACC)Abkürzung für "Advanced Audio Coding" • Das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) hat ein Nachfolgeverfahren zu MP3 entwickelt. Das neue Audiocodierverfahren kann Musikdaten um den Faktor 16 komprimieren, ohne dass hörbare Qualitätsverluste auftreten. Das ebenfalls vom IIS entwickelte MP3-Format verkleinerte vergleichbare Audiodaten lediglich um den Faktor 12. Nach Angaben der Fraunhofer Gesellschaft bestehe besonders in Japan starkes Interesse an dem neuen Verfahren. Dort setzten bereits Anfang 2000 alle digitalen Rundfunksysteme AAC als einziges Tonformat ein. A/B-RollUnter A/B-Roll versteht man die automatische Steuerung zweier Video-Geräte (Zuspieler) beim Schnitt, bei dem vom Zuspieler A auf den Zuspieler B geschnitten wird. Die Bezeichnung A/B Roll stammt noch aus der Zeit, in der man am Schneidetisch von Filmrolle A auf Filmrolle B geschnitten hat. Hierbei werden Ein- oder Ausblendungen, Wischer oder andere Übergänge direkt von einer Videoquelle zur anderen vorgenommen. Die A/B-Roll-Technik wird beim Mischen genutzt, um zwei Videogeräte präzise zu positionieren. Die Maschinen werden so gestartet, dass die Bänder bis zum Mischpunkt mit gleicher Bildsynchronisation laufen. Ein komprimiertes Digital-Audio-Format mit 6 Kanälen für Raumklang. Bekannt auch als Dolby Digital vom Unternehmen Dolby Laboratories ACCAbkürzung für "Automatic Contur Control" • Bildverbesserungssystem von Grundig für die Video-Wiedergabe. ACC soll Schärfe und Rauschen von Video-Geräten optimieren; vergleichbar mit dem Studio Picture Control (SPC) von Philips ActiveMovie... ist nicht nur die 32-Bit-Nachfolgetechnologie von Video für Windows, sondern laut Microsoft auch die neue Multimedia -Architektur, die für Spiele, Internet und CD-ROM optimiert wurde. ActiveMovie basiert auf Filtern; hierbei unterscheidet man zwischen
- NACH OBEN -
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Auflösung |
Farben |
2 MB Grafikspeicher max. Hz |
4 MB Grafikspeicher max. Hz |
empfohlene Bildschirm- |
1600 x 1200 |
256 / 32.768 / 16,7 Mio. |
- |
80 / 80 / - |
> 20 Zoll |
1280 x 1024 |
256 / 32.768 / 16,7 Mio. |
75 / - / - |
120 / 120 / 75 |
20 Zoll |
1152 x 864 |
256 / 32.768 / 16,7 Mio. |
110 / 71 / - |
160 / 160 / 100 |
17 - 19 Zoll |
1024 x 768 |
256 / 32.768 / 16,7 Mio. |
127 / 89 / - |
200 / 200 / 120 |
17 Zoll |
800 x 600 |
256 / 32.768 / 16,7 Mio. |
200 / 140 / 90 |
200 / 200 / 200 |
14 - 17 Zoll |
Nutzbare Signalspannung bei der Wiedergabe eines synthetischen Signals (digitaler Sinus 1 kHz) bei Vollaussteuerung - z.B. am Line-Ausgang einer Soundkarte. Vorsicht: mit Signalpegeln von über 1.000 mV kann man manchen Verstärkereingang übersteuern!
Diese automatische Spurlagenkontrolle bringt die Videoköpfe eines Videogerätes in ihre optimale Abtastposition. Zusätzlich sollte sich die Spurlage für die Wiedergabe von Fremd-, Leih- und Kaufvideos auch manuell regeln lassen. Die Spurlagenkontrolle ist notwendig, da Videodaten schräg aufgezeichnet werden.
Abkürzung für "Audio Video Interleave" • Audio/Videoformat von WINDOWS (Video für WINDOWS)
Optimierte SCSI - Festplatte zur Video- und Musikbearbeitung, die einen gleichmäßige Fluß der Daten und eine minimale Übertragungsgeschwindigkeit garantierte. Weiterhin wird im Gegensatz zu Standard-Festplatten keine Neujustierung des Schreib/Lesekopfes während der Übertragung vorgenommen.
... passen einen entsprechend ausgestatteten Videorecorder an die jeweilige Bandsorte an. Vorteil: die Bildqualität verbessert sich, entsprechende Recorder können mit unterschiedlichen Bändern gute Qualität liefern. Einfache Systeme messen Recorder und Kassette nur zur Wiedergabe ein, aufwendige auch zur Aufnahme.
Videoformat, das bis zur digitalen Video -Technologie in den meisten professionellen Video- und Fernsehstudios eingesetzt wird, hat eine getrennte Signalaufzeichnung und hohe Aufzeichnungsdichte. Dadurch ist die Aufzeichnungsqualität höher und bei der Bearbeitung treten wesentlich geringere Generationsverluste auf als bei Heimvideogeräten.
Abkürzung für "Bi-directionales Frame"
... gibt an, wie oft das Monitorbild in einer Sekunde aufgebaut wird. Je schneller dies geschieht, um so weniger flimmert das Bild. Da das menschliche Auge relativ träge ist und der Bildschirm immer etwas nachleuchtet, nimmt man den Aufbau ab einer bestimmten Wiederholfrequenz nicht mehr wahr und erhält so den Eindruck eines Standbildes. Im Gegensatz zum Fernseher mit seinen bewegten und schnell wechselnden Szenen (hier fällt das Flimmern nicht auf), muß beim Computer mit seiner meist unbewegten Darstellung ein schnellerer Aufbau erfolgen (Mindestens 75 Hz Bildwiederholfrequenz sind laut TÜV notwendig, damit der Anwender das Bild als flimmerfrei empfindet.). Zum Vergleich: beim Fernseher sind's 25 Bilder pro Sekunde . Allerdings hängt dieser Wert auch von der Empfindlichkeit der Augen ab. Manche Personen empfinden das Bild erst ab 85 Hz als flimmerfrei und andere schon bei 70 Hz.
Der Name ist Programm: Distanzierte Betrachtung eines Vogels (Vogelperspektive), der ein ganzes Projekt übersehen kann. Auf CAD- oder Grafikprogramme übertragen heißt das: auf dem Bildschirm wird eine verkleinerte Gesamtansicht der Zeichnung in einem eigenen Fenster dargestellt. Abhängig von der jeweiligen Software reiht sich die BirdEye-Funktion in die normale Bildschirmsteuerung ein und erlaubt beispielsweise auch die Auswahl eines Bildausschnittes, der dann im "normalen" Fenster zur weiteren Bearbeitung angezeigt wird.
DVD -Videos verfügt über bis zu 9 parallele Videospuren. Wenn das Ausgangsmaterial es erlaubt, kann der Zuschauer die Kameraperspektive mittels Fernbedienung (Multi-Angle-Funktion) selbst wählen
Unter dem Blueboxverfahren versteht man Video-Aufnahmen, die vor einem unifarbenen - meist blauen - Hintergrund gemacht werden. Die einheitliche Farbe kann abhängig vom System nachträglich oder in Realtime aus dem Bild gestanzt werden. Dazu wird die Komplementärfarbe addiert. Nach dem sogenannten Keyen sind dann nur noch die Bildanteile vorhanden, die nicht der Bluebox-Farbe entsprachen.
Beim Bluebox-Verfahren ist darauf zu achten, dass Personen (Kleidung) oder Gegenstände nicht die gleiche oder ähnliche Farbe besitzen wie der Hintergrund. Eine blaue Farbe ist nicht zwingend notwendig, es kann auch jede andere Farbe eingesetzt werden; aber blau eignet sich besonders gut für Personenaufnahmen, weil diese Farbe in den menschlichen Hauttönen nicht vorkommt.
Bild oder Grafik auf der Basis von Bits . Im allgemeinen sind mit Bitmaps Rastergrafiken gemeint, bei denen das Bild in unabhängig voneinander kontrollierbare Einzelpunkte aufgelöst wird. Die Höhe der Auflösung ergibt sich aus der Anzahl der Einzelpunkte innerhalb einer festgelegten Fläche. Die andere Variante der Bildspeicherung sind vektororientierte Grafiken oder Bilder, bei denen nicht einzelne Punkte, sondern mathematische Beschreibungen von allen im Bild vorkommenden geometrischen Figuren gespeichert werden.
DVD -Videos verfügt über bis zu 9 parallele Videospuren. Wenn das Ausgangsmaterial es erlaubt, kann der Zuschauer die Kameraperspektive mittels Fernbedienung (Multi-Angle-Funktion) selbst wählen
Unter dem Blueboxverfahren versteht man Video-Aufnahmen, die vor einem unifarbenen - meist blauen - Hintergrund gemacht werden. Die einheitliche Farbe kann abhängig vom System nachträglich oder in Realtime aus dem Bild gestanzt werden. Dazu wird die Komplementärfarbe addiert. Nach dem sogenannten Keyen sind dann nur noch die Bildanteile vorhanden, die nicht der Bluebox-Farbe entsprachen.
Beim Bluebox-Verfahren ist darauf zu achten, dass Personen (Kleidung) oder Gegenstände nicht die gleiche oder ähnliche Farbe besitzen wie der Hintergrund. Eine blaue Farbe ist nicht zwingend notwendig, es kann auch jede andere Farbe eingesetzt werden; aber blau eignet sich besonders gut für Personenaufnahmen, weil diese Farbe in den menschlichen Hauttönen nicht vorkommt.
Die Blu-ray Disc (aus engl. für Blaustrahl-Scheibe , Abkürzung: BD ) ist ein möglicher Nachfolger der DVD . Die Technologie und die dazu gehörigen Endgeräte sind für Privatkunden konzipiert. Für die höheren Ansprüche gewerblicher Nutzer existieren die Varianten Professional Disc for Data (PDD) und Professional Disc for Broadcast (PDB).
Die Spezifikationen für die Blu-ray Disc wurde am 19. Februar 2002 durch die neun Unternehmen der Blu-ray Group , Matsushita , Pioneer , Philips , Sony , Thomson , LG Electronics , Hitachi , Sharp und Samsung , beschlossen; dieser Gruppierung schlossen sich Ende Januar 2004 zusätzlich noch Dell und Hewlett-Packard an. Mitte März 2005 schloss sich dem Blu-ray-Forum auch noch Apple an. Mit dem Blu-ray-Forum hat die Blue-ray Disc einen schlankeren organisatorischen Überbau als das DVD-Forum mit seinem konkurrierenden DVD-Nachfolgerformat HD-DVD .
Für die Blu-ray-Disc ist wie für die HD-DVD der Kopierschutz (AACS) aus dem Bereich des Digital Rights ManAdvanced Access Content System agement vorgesehen.
Helligkeit, Merkmal von Farbsystemen wie HSB oder HSL
tiefes Störgeräusch, reiner Ton, meist 50 Hz
VHS -Recorder versetzen Farbanteile der Bildsignale prinzipbedingt um eine Zeile nach unten. Dieses kann zu Farbsäumen und leicht unscharfen Bildern führen. Einige Videorecorder korrigieren elektronisch diesen Zeilenversatz.
Audio-CD-Datenbank im Internet • Wer Audio-CDs unter Windows abspielt und Play-Listen anlegen will, kennt das Problem: Wenn eine neue CD eingelegt wird, muß erst mal jeder Titel per Hand eingegeben werden. Mit entsprechender Software - z.B. CDmax - ist das nicht mehr notwendig. Diese Programme nehmen nach Einlegen einer ihr unbekannten Audio-CD Kontakt zu der riesigen CD-Datenbank im Internet auf - eben der CDDB. Diese versorgt den Nutzer mit den gewünschten Informationen - etwa Musiktitel, Interpret oder Länge des Stücks. Die Nutzung der CDDB, die Millionen von Einträgen - von Klassik bis Heavy Metal - enthält, ist für Web-Anwender kostenlos. Und sollte wirklich mal eine CD vorkommen, die CDDB noch nicht kennt, dann können auf dem umgekehrten Weg auch Playlisten an einen CDDB-Server geschickt werden.
Auf der CDDB-Homepage befinden sich eine Reihe von Links zu Programmen, die die CDDB unterstützen. CDmax - eines dieser Programme - ist sehr klein, kann CDDB-Daten empfangen und senden und ist obendrein kostenlos.
Im Videobild werden Teile einer ausgewählten Farbe von einer anderen Videosequenz ersetzt. Auch bekannt als Bluebox-Effekt für den Austausch von Bild-Hintergründen.
Stecker- und Buchsennorm für Audio- und Videogeräte. Videorecorder bieten häufig einen Cinch-AV Eingang, etwa für Überspielungen von Camcordern. HiFi-Recorder müssen auch Cinch-Audioausgänge zum Anschluß an HiFi- oder Dolby-Surround-Anlage haben (im Bild drei Cinch-Anschlüsse und eine Hosiden -Buchse).
Ein Algorithmus zur Kompression (COmpressor) Dekompression (DECompressor) von Multimediadateien - also z.B. von Video für Windows - und QuickTime -Filmen. Codecs können rein softwarebasiert aufgebaut sein oder auch eine spezifische Video-Hardware verwenden, wobei eine Hardware-Komprimierung häufig schneller und effektiver arbeitet(e) als eine Software-Komprimierung. (Mit den immer schneller werdenden Pentium III - bzw. PowerPC -Prozessoren und Folge-Entwiclungen setzten sich allerdings mehr und mehr die flexiblen Software-Codecs durch.)
Der Codec-Algorithmus beeinflußt ganz wesentlich die visuelle Qualität einer Video-Datei und die Geschwindigkeit, mit der sie am Monitor des Computers oder an einem TV-Bildschirm wiedergegeben wird.
Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Codec-Typen:
Es ist unbedingt darauf zu achten, dass ggfls. die bei der Video-Erstellung und -Bearbeitung verwendeten Codecs auch auf den Systemen verfügbar sind (bzw. durch nachträgliche Installation sein könnten), auf denen die bearbeitete Film-Dateien abgespielt werden sollen. Dieses ist natürlich besonders wichtig bei CD- oder DVD-Projekten - allerdings weniger wichtig, wenn der bearbeitete Film "nur" wieder auf Videoband gespielt wird.
Das Common Interface beschreibt eine einheitliche Schnittstelle in aufwändigeren Satelliten-Receivern, in die die so genannten Conditional-Access-Module (CA-Module) eingesetzt werden können. CA-Module sind im Prinzip Kartenleser für freigeschaltete Smart-Cards von Pay-TV-Anbietern wie z.B. Premiere World . Die verschiedenen CA-Module unterscheiden sich im wesentlichen durch das jeweilige Verschlüsselungsverfahren, das von ihnen decodiert werden soll: z.B. BetaCrypt ( Premiere ), Irdeto, Viaccess, Nagra, Cryptoworks und Conax.
Da die CA-Module austauschbar sind bzw. viele Receiver über 2 oder gar mehrere CIs verfügen, können unterschiedlich verschlüsselte Programme verschiedener Pay-TV-Anbieter mit nur einem Satelliten-Empfänger empfangen werden.
D-VHS ist die Abkürzung für "Data Video Home System" oder "Digital Video Home System" • D-VHS, ist die digitale Version des mehr als 20 Jahre alten analogen VHS -Standards. Auf der internationalen Funkausstellung 1997 haben der Entwickler des VHS-Video-Standards - JVC - sowie Phillips erste Geräte präsentiert. Ende 1999 kamen erste Geräte auf den Markt
Anwendungsbeispiel: Bei digitalem Video fallen enorme Informationsmengen an. Ohne Maßnahmen zur Datenreduktion füllt ein 90-min-Spielfilm über 120 GByte (1 GByte = 1000 MByte, 120 GByte sind ca. 200 volle CDs). Für CD-ROM-Laufwerke ist der Umgang mit diesen enormen Datenmengen nicht praktikabel. Um der gigantischen Datenflut Herr zu werden, speichern entsprechende Verfahren (z.B. MPEG ) u.a. nicht jedes Einzelbild, sondern nur die Veränderung von Bild zu Bild. Dadurch ergibt sich eine Reduktion auf etwa 0,7 % der ursprünglichen Datenmenge.
Umwandeln von analogen in digitale Informationen Anwendungen:
Mit der Einführung von Digitalkameras wurde das Ende der herkömmlichen Fotografie mit Zelluloid-Filmen eingeläutet - aber es wird noch einige Zeit dauern, bis das Ende tatsächlich erreicht ist.
TV-Technologie, die digitale Signale verarbeitet.
Um ein Videobild im PC mit einem Grafikprogramm weiterverarbeiten zu können, benötigt man eine Digitizer-Karte. In der einfachsten Ausführung kann sie nur das von einer Videoquelle kommende Standbild digitalisieren und in eines der üblichen Grafikformate umwandeln.
Oberbegriff für TrueColor , RealColor und HiColor • Hier wird der im Video-RAM gespeicherte Wert nicht in einer Tabelle übersetzt, sondern direkt an die D/A Wandler gelegt. Dazu muß die Farbinformation in voller Bandbreite für jedes Pixel gespeichert werden.
Was MP3 für die Musikindustrie, das ist DivX für die Filmbranche: Mittels dieser Technologie lassen sich nämlich Videodateien so stark komprimieren, dass sie - auch unautorisiert - relativ bequem über das Internet verschickt werden können.
Firma, die sich auf die Entwicklung von Ton- und Soundsystemen verlegt hat. Am bekanntesten sind "Dolby B" und "Dolby C", die bei fast jedem Kassettenrecorder das Rauschen verringern sollen.
Im Rahmen von Video und DVD wurden folgende Systeme entwickelt:
... bedeutet, daß der Bildspeicher einer Grafikkarte doppelt vorhanden ist. Dadurch kann das nächste Bild einer Animation oder Präsentation im zunächst unsichtbaren Hintergrund erstellt werden ( Back-Buffer , Frame-Buffer ). Wenn es fertig ist bzw. angefordert wird, schaltet die Bildschirmanzeige schlagartig auf dieses Bild um ( Flipping ), und auf der "alten" Seite wird das nächste Bild vorbereitet. So sehen Animationen und Spiele wesentlich flüssiger aus als bei einfachem Single-Buffer-Betrieb.
Abkürzung für "Dots Per Inch" • Maßeinheit für die Druckqualität, die angibt, wieviele Bildpunkte/Pixel pro Zoll untergebracht werden können.
Als Droped Frames bezeichnet man jene Bilder, die beim Digitalisieren von Videodaten verloren gegangen, das heißt, nicht digitalisiert worden sind. Dies passiert in der Regel dann, wenn die Komprimierungsrate zu klein gewählt wurde oder das Computersystem - und ganz speziell die Festplatte - nicht schnell genug ist
Abkürzung für "Digital Video" • Digitaler Videostandard für den semiprofessionellen Bereich. Beim DV-Format werden die Videodaten DCT komprimiert mit einer festen Datenrate von 25 MBit/s aufs Band geschrieben, was einem Kompressions-Faktor von ca. 1:5 entspricht. Das PAL-Videosignal wird mit 720 Zeilen in 4:2:0 kodiert, das Audio-Signal wird bei 2 Kanälen mit 16 Bit und 48 kHz oder bei 4 Kanälen mit 12 Bit und 32 kHz kodiert. Die Kassetten können auch einen Chip enthalten, auf dein Daten zur Aufnahme gespeichert werden. Für den professionellen Bereich wurde die Technik mit den Formaten DV-CAM und DV-PRO optimiert.
Abkürzung für "Digital Video Broadcast " • Dieser Standard wurde ursprünglich für die Übertragung von digitalem Fernsehen und Rundfunk entwickelt. Ziel des Standards ist es, ein einheitliches Format für unterschiedliche Übertragungswege zu definieren. Das DVB-Verfahren ist bereits nahezu flächendeckend in Europa für Satellitenstrecken (DVB-S) sowie in Breitbandkabelnetzen (DVB-C) im Einsatz. Bei einem norddeutschen Feldversuch Anfang 2000 wird zudem das DVB-T Verfahren erprobt (Digital Video Broadcast Terrestrial). Die Verwendung der terrestrischen Übertragung erlaubt den Einsatz von sehr kleinen Antennen an den Empfangsgeräten. Darüber hinaus ist dieses Verfahren optimal für den breitbandigen Datenverkehr in mobilen Anwendungen geeignet.
Abkürzung für "Digital Versatile Disc"
DVD-Audio ist mit der Audio CD (16 bit/44 kHz) vergleichbar, arbeitet jedoch mit höherer Auflösung und Sampling-Frequenz (bis zu 24 bit/192 kHz)
Abkürzung für "Digital Video Interactive"
Vom VHS -Entwickler JVC entwickelte, schwenkbare Videokopftrommel; sie liefert völlig streifenfreie Suchlauf- und Zeitlupenbilder.
Dieser Wert beschreibt den insgesamt nutzbaren Dynamikumfang. Dazu werden z.B. mehrere immer leiser werdenden Prüfsignale gemessen (-20 bis -85 dB). Ähnlich wie bei der Klirrfaktor -Messung werden dann aus dem Ergebnis das Prüfsignal herausgefiltert. Übrig bleiben alle von der (Soundkarten-)Elektronik stammenden Störungen wie Rauschen, Brummen, Zirpen. Je größer der Abstand zur Vollaussteuerung und je größer der Meßwert - desto besser.
Bedienungskonzept von Philips. Geräte mit diesem Logo sind beliebig kombinierbar. Besondere Funktionen sind:
Abkürzung für "Elektronische Bildverarbeitung"
Je höher die Anzahl der darstellbaren Farben, desto naturgetreuer ist das Bild. Die Echtfarbdarstellung, auch TrueColor -Modus genannt, ermöglicht die Anzeige von rund 16,7 Millionen Farben und eignet sich wegen der realistischen Farbwiedergabe optimal für Photo- oder Video-Anwendungen (siehe auch Farbtiefe ).
Zeigt die Spielzeit des (Video-) Bands sekundengenau an; Billigrecorder gelegentlich nur minutengenau.
Abkürzung für "Edit Decision List" • Eine Liste aller Clips, Überblendungen und Spezialeffekte für einen Film, die benutzt wird, um einen neuen Film (Master) von den Originalbändern in einem Online Studio zu erstellen. Mit beispielsweise Adobe Premiere können maschinenlesbare EDLs aus dem aufgenommenen Ausgangsmaterial erstellt, Effekte in der Vorschau angesehen und alle Teile eines Offline Schnittes angesehen werden.
Abkürzung für "Electronic Program Guide" • Sind TV-Gerät und Videorecorder EPG-tauglich, dann läßt sich die gewünschte Sendung einfach in der elektronischen Programmzeitung am Bildschirm anklicken, und der Recorder ist damit komplett für die Aufnahme programmiert. Zudem gibt es senderübergreifende Programmhinweise und künftig detaillierte Infos zu einzelnen Filmen.
Abkürzung für "Encapsulated PostScript" (File) • Datei, die mit einem PostScript-fähigen Programm erstellt wurde und nun in einem anderen Programm, z.B. einem DTP-Programm, weiterverarbeitet wird. Der Begriff kommt daher, daß dem eigentlichen PostScript-Teil ein Vor- und Nachspann mit wichtigen Datei-Informationen angefügt worden ist.
Verfahren zur Steuerung der Farbwiedergabe über einen mehrstufigen Produktionsprozeß hinweg. Da bei der digitalen Produktion in unterschiedlichen Farbräumen gearbeitet wird (Scanner: RGB , Monitor: RGB, Druck: CMY/ CMYK ) müssen die Farbwerte entsprechend umgerechnet werden. Dazu werden Profile für die beteiligten Geräte und Verfahren erstellt. Aus der Verbindung zweier Profile ergibt sich die zur Umrechnung notwendige Umrechnungstabelle. Für Farben, die in einem Farbraum nicht darstellbar sind, wird die nächstmögliche Farbe gewählt.
Modell zur anschaulichen Darstellung von Farbe, das sich aus der zahlenmäßigen Beschreibung von Farben ergibt. Über den CIE-Farbnorm geht die Farbempfindung des menschlichen Sehapparates mit ein.
Methode / Methoden zur Reduzierung der Farben
Die Qualität eines Monitors hängt nicht nur von seinen technischen Daten ab, auch auf die sichtbare Bildqualität muß geachtet werden. Ein Hinweis, wie gut ein Monitor ist, erhält man, wenn man die Bildränder auf Farbsäume überprüft - anhand eines Gittermusters sind diese am leichtesten zu entdecken. Dann müssen sowohl die Linien in der Mitte des Bildschirms als auch die äußersten Linien rein weiß sein. Vor allem in den Ecken des Monitors kann es passieren, daß die Linien einen Farbsaum bekommen.
Farbsäume tauchen aber auch in schlecht gescanten Bildern auf, oder in Darstellungen, die von einem analogen Videosignal übernommen wurden. Diese kann man nur (wenn überhaupt) mit den Funktionen einer guten Bildverarbeitungssoftware mindern.
Zerlegung eines Farbbildes in die für den Mehrfarbendruck erforderlichen subtraktiven Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (siehe auch CMYK ). Das Schwarz wird als Zusatzfarbe für eine bessere Tiefenwirkung mitgedruckt. Für die Umrechnung sind Farbraumtransformationen erforderlich.
Wenn diese Separation aus einem RGB-Modus heraus erfolgt, können sich deutliche Farbverschiebungen ergeben, da der Farbraum von CMYK einen geringeren Umfang als der von RGB hat.
Informationsmenge, mit der die Farbe eines Bildpunktes beschrieben wird. 1 Bit kann bekanntlich nur 2 Zustände haben - nämlich ein bzw. aus. Auf Farben übertragen heißt das "schwarz" oder "weiß". In 8 Bit kann man demzufolge 256 verschiedene Zustände ausdrücken; auf Farben übertragen also 256 verschiedene Farben. Für qualitativ hochwertige Reproduktionen sind mindestens 8 Bit PRO Farbe erforderlich. Bezogen auf drei Farbkanäle (z.B. Rot / Grün / Blau) ergeben sich aus 3 x 8 Bit 256 x 256 x 256 = 16,7 Millionen Farben = 24 bit Farbtiefe.
Farbtiefe |
Anmerkung: |
Anzahl der Farben |
Verwendungsbeispiele |
1 Bit |
2 Zustände: 0 oder 1 |
2 Farben |
gescannte schwarz-weiße Pläne für hybride Verarbeitung in Verbindung mit CAD-Programmen |
4 Bit |
binär: 0000 - 1111 |
16 Farben |
Grafikkarten in der PC-Steinzeit |
8 Bit |
8 Bit = 1 Byte = 256 |
256 Farben |
Standard-VGA-Farbtiefe, Standard bei farbreduzierten ( GIF -)Bilddateien |
16 Bit |
256 mal 256 = 65536 |
65.536 Farben |
sogenannte "Hi-Color"-Lösung für modernen Grafikkarten |
24 Bit |
3 volle Farbkanäle: |
16,7 Mio. Farben |
"TrueColor" (echte Farben) für Grafikkarten und Bilddateien |
32 Bit |
3 Farbkanäle und ein Sonderkanal |
16,7 Mio. Farben |
Der Sonderkanal wird für progammabhängig Sonderfunktion verwendet (häufig auch als "Alpha"-Kanal zur Definition von Transparenzen). |
Reprotechnisches Gerät zur Belichtung von Strich- und Rasterdaten auf fotografischen SW-Lithofilmen.
Gerät zur Belichtung von Farbbildern auf Dia- oder Negativfilm - je nach Verfahren mit unterschiedlicher Qualität.
FLI- und FLC-Formate sind ursprünglich für DOS entwickelte Animationsformate von Autodesk , die sich als Quasi-Standard etabliert haben. FLI-Dateien sind standardmäßig begrenzt auf eine Auflösung von 320 x 200 Bildpunkten mit 8 Bit Farbtiefe (256 Farben) und verfügen über keinen Sound.
Bedienungshilfe, die von Grundig und Philips eingesetzt wird. Sie ermöglicht es, die Programmeinstellungen des TV-Gerätes automatisch am Videorecorder Sender für Sender in derselben Reihenfolge abzuspeichern. Voraussetzung: beide Geräte müssen via SCART-Kabel verbunden sein.
Eine Art von zeitlicher Komprimierung (siehe Videokompression ), bei der die für die Darstellung jedes Frames im Clip benötigte Datenmenge minimiert wird, indem nur die Daten der Frames gespeichert werden, die Änderungen enthalten. Der gespeicherte Frame ist die Differenzierung zwischen sich und dem vorigen Key Frame. Eine häufig auftretende Nebenwirkung dieser Komprimierungsmethode ist eine Art von Blockbildung innerhalb der Videobilder.
... bedeutet, daß Frames ausgelassen werden: Wenn beispielsweise das Einlesen von analogen Videodaten über eine Video- Capture -Karte, das Dekodieren, die Farbraumwandlung und die Fenstergrößen-Anpassung zu viel Rechenzeit beanspruchen, dann werden einzelne Bilder übergangen / gedroppt.
Echtzeit- Digitizer-Karte ; Frame-Grabber-Karten sind in der Lage, ein bestimmtes Bild aus einer Videosequenz einzufangen (neudeutsch: grabben) und zu digitalisieren.
Die Abspielgeschwindigkeit einer Animation wird in Frames pro Sekunde (FPS) angegeben. Es gelten folgende Standards:
Hierbei geht es um die Gleichbehandlung aller Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hz. Je kleiner das Meßergebnis - desto geringer die "Welligkeit" der Kennlinie und die Abweichungen von der idealen Arbeitsweise, die alle Frequenzen völlig gleich behandelt.
Gewichtung der Tonwerte eines Bildes bezüglich der Lichter, Schatten oder Mittelwerte. Die Gammakurve kann in vielen EBV -Programmen manipuliert werden, um eine Linearisierung der Tonwertwiedergabe zu erzielen
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Bereich der darstellbaren Farben: Tonwert- und Farbumfang, die von einem System oder Verfahren ( z.B. von einem Drucker) dargestellt bzw. reproduziert werden können. Die Möglichkeiten sind auch abhängig vom Farbraum und den verwendeten Farbstoffen.
... ist eine Erweiterung des einfachen Midi -Standards auf Soundkarte. Hier wird den Instrumenten jeweils ein bestimmter Programmplatz zugewiesen - so ist von den 128 Programmplätzen Nummer 1 immer für das Piano reserviert.
Abkürzung für "Synchronisation Generator Lock" • Genlock-Karten dienen dazu, Videosequenzen zu übernehmen, PC-Grafiken, Animationen oder Texte hinzuzumischen und die bearbeitete Sequenz dann wieder auf einen Videorecorder zu überspielen.
Genlock bezeichnet ein Verfahren zur Mischung eines Videosignals mit einem Monitorsignal, wobei die Synchronisation des Mischvorgangs durch das externe Videosignal erfolgt. Da dies bei VGA-Karten i.d.R. nicht möglich ist, muß das Computerbild von der Karte zwischengespeichert werden. Genlock-Karten besitzen darüber hinaus meistens noch Digitizer - und Overlay-Funktionen.
Abkürzung für "Graphics Interchange Format" - Grafik-Austausch-Format. Neben JPEG ist GIF das wichtigste Format, um Bilder WWW-gerecht zu speichern. Aktuelle Web-Browser können beide Bildformate verarbeiten.
GIF-Bilder können maximal 256 verschiedene Farben enthalten, die innerhalb der GIF-Datei in der CLUT definiert werden. GIF eigenet sich deshalb vor allem für Grafiken, Logos oder Schriftzüge. (JPEG kann dagegen True Color und eignet sich deshalb besser für Fotos!)
Man unterscheidet 2 GIF-Versionen: 87a und 89a. GIF 89a-Bilder zeichnen sich gegenüber anderen Bildformaten durch folgende Besonderheiten aus:
starke, verlustfreie Komprimierung von Bildern mit weniger als 256 Farben.
Das digitale Aufzeichnen von Audio- und Videodaten auf der Festplatte
Abkürzung für "High-Definition Television" • eine hochauflösende Fernseh-Norm auf die alle fernsehanbieter umstellen möchten.
HD-DVD

Die HD-DVD (High Density DVD, zuvor: Advanced Optical Disc , AOD ) ist ein mögliches Nachfolgeformat der DVD .
Die AOD wurde durch das Advanced Optical Disc-Konsortium (AOD) spezifiziert, dem u.a. NEC , Microsoft , Toshiba , Intel , IBM und Time Warner angehören. Diese Firmen haben sich mittlerweile zur HD-DVD Promotion Group zusammengeschlossen, um die HD-DVD als Konkurrenzprodukt zur Blu-ray Disc besser bekannt zu machen.
Das konkurrierende Blu-ray-Lager konstituiert sich dagegen aus Unternehmen wie Sony , Matsushita (Panasonic) , Pioneer , LG , Dell , Apple , Philips , BenQ und Samsung .
Das DVD-Forum hat die HD-DVD als voraussichtlichen HDTV -Nachfolger der DVD am 19. November 2003 vorläufig nach der „HD-DVD-Spezifikationen für Read Only-Discs” verabschiedet.
Für die HD-DVD ist wie für die Blu-ray Disc der Kopierschutz Advanced Access Content System (AACS) aus dem Bereich des Digital Rights Management vorgesehen.
Verbesserte Variante des Video8 -Systems mit mehr als 5 Megahertz Auflösung und durchgängig getrennter Verarbeitung von Farb- und Schwarzweißsignalen ( Y/C ). Bei Videorecordern hat sich das System nicht durchgesetzt, bei in Camcordern (Videokameras) ist Hi 8 sehr populär. Über ein Hosiden -Kabel kann das hochwertige Videosignal an S-VHS -Videogeräte überspielt werden.
"Tausende von Farben" • Farbdarstellung mit 15 oder 16 Bit pro Farbkanal: ergibt 32768 oder 65.536 darstellbare Farben .
Darstellung der Tonwertverteilung in einem Bild. Für jede der 256 Stufen in einem 8-Bit-Bild oder -Kanal wird die Zahl der Bildpunkte ermittelt, die diesen Wert repräsentiert
Abkürzung für "Hue, Lightness und Saturation" (Farbton, Helligkeit, Sättigung) • ein System mit dem Farben durch Angabe des jeweiligen Farbtons, der Helligkeit und der Sättigung definiert werden.
I-Frame (P-Frame, B-Frame)
Abkürzung für "Intra-Frames" • In Videodateien werden nicht immer alle 25 Bilder pro Sekunde vollständig abgespeichert - sondern beispielsweise nur 2 Bilder (Frames) pro Sekunde. Diese Bilder werden als I-Frames bezeichnet. Die Bilder zwischen den I-Frames werden wegen der gewünschten Kompression nach Möglichkeit nicht komplett abgelegt. Vielmehr speichert z.B. MPEG , wie man sie durch Verschieben von Teilen aus vorangehenden oder nachfolgenden Bildern zurückgewinnen kann. Dazu werden vorausschauende "Predicted Frames" und "B-Frames" (Bi-directionale Frame) verwendet. Das klappt nie perfekt, sodass zusätzlich pro Bild die verbleibende Abweichung JPEG-kodiert wird.
... findet elektronische Markierungen, die ein Videorecorder automatisch – z.B. zu Beginn jeder Aufnahme – oder manuell veranlaßt aufs Band schreibt. Hilfreich ist es, wenn man die Indexmarken nachträglich setzen und löschen kann.
Einfügeschnitt • Überschreibt alte Videoinformationen auf dem Band bildgenau vor dem Schnitt. Die für stabile Bilder wichtigen Synchronimpulse bleiben erhalten. Optimale Schnittqualität gibt's nur in Kombination mit fliegendem Löschkopf (siehe Videokopf ). Auch die alte HiFi-Tonspur kann zusammen mit dem Bild ersetzt werden.
Der übergangslose Videoschnitt ist deshalb so komplex, weil die Videodaten schräg auf das Videoband aufgezeichnet werden.
Abkürzung für "joint photografic expert group" • Das Expertengremium erarbeitet seit 1988 international gültige Standards auf ISO und ITU-Basis für JPEG und JBIG. Der offizielle Titel dieses Gremiums lautet ISO/IEC JTC1 SC29 Working Group 1.
Das Bildformat bietet ähnliche Merkmale wie GIF-Bilder , kann aber bis zu 16,7 Mio. Farben darstellen und unterliegt keinen Copyright-Merkmalen. Die JPEG- Kompression beschränkt sich nicht auf das Packen von Daten nach den üblichen Algorithmen, sondern beinhaltet raffinierte Verfahren, die selektiv einzelne Bildinformationen löschen, was bei sehr hohen Kompressionen zu störenden, rechteckig-versschachtelten Bildflecken - sogenannten " Artefakten " - führen kann. Die Kompressionsrate ist in der Regel einstellbar.
Die International Organization for Standardization (ISO) hat das Format "JPEG 2000" am 2. Januar 2001 zum Standard erklärt. An der Entwicklung von JPEG 2000 sind seit 1997 die Universität von British Columbia, das Unternehmen Image Power sowie die ISO beteiligt.
Die Überarbeitung des JPEG-Standards verspricht bei höheren Kompressionsfaktoren eine bessere Bildqualität. Dies ist besonders interessant für Bilddatenbanken sowie für die professionelle Bildbearbeitung im wissenschaftlichen und medizinischen Bereich. Ein Pixel-Bild wird dazu ausführlich vor der Kompression analysiert und unifarbene, glatte Flächen werden nur noch grob aufgelöst. Gleichzeitig bietet JPEG 2000 durch eine reduzierte Artefaktbildung eine deutlich bessere Bildqualität. JPEG 2000 kann außerdem digitale Wasserzeichen speichern.
JPEG 2000 basiert auf dem Wavelet-Verfahren. Wavelets wirken wie ein Tiefpass/ Hochpass- Filter und zerlegen den Bildinhalt in zwei Frequenzbereiche. Jeder Filterdurchlauf erzeugt ein geglättetes Bild mit den niedrigen Frequenzanteilen sowie ein komplementäres mit den hohen Frequenzen. Beide Teilbilder beziehungsweise die erzeugten Wavelet- Koeffizienten enthalten genau die halbe Informationsmenge und ergeben zusammengesetzt wieder ein Bild der Ausgangsgröße. Es sollen so weder Informationen verloren noch entstehen redundante Daten gehen.
Die Industrie will den neuen Standard relativ schnell anwenden und 2002 erste Produkte wie digitale Kameras herausbringen. Die Vorzüge haben jedoch ihren Preis. JPEG2000 ist etwa zwei- bis dreimal rechenintensiver als der Vorgänger, was sich auf den Stromverbrauch und die Reaktionszeit digitaler Kameras und anderer mobiler Geräte nachteilig auswirken kann.
JPEG 2000 soll in mehreren Stufen veröffentlicht werden.
Im Gegensatz zu zahlreichen gefloppten Bildformaten, darunter etwa Flashpix, werden der neuen JPEG-Version duch die starke Verbreitung des Vorgängerformats allgemein große Chancen auf Erfolg eingeräumt.
..., mit dem sich sehr leicht ein Videoband einzelbildweise vorwärts und rückwärts steuern läßt. Unentbehrlich für den Schnittbetrieb, sinnvoll im Zusammenspiel mit einem Suchlaufrad .
Keys sind festgelegte (zeitliche) Fixpunkte, bei denen von Objekte, Lichtquellen und Kameras für eine Animation manipuliert werden. Zur Definition von Keys muß der entsprechende Frame aktualisiert werden und für das Objekt, die Lichtquelle oder die Kamera die vorgesehene Manipulation vorgenommen werden.
Hierbei handelt es sich um den Begriff in Fernsehproduktionen für das Überlagern von Clips: Mit Hilfe einer "Keyfarbe" wird festgelegt, welcher Teil eines Bildes "ausgekeyed" wird, d. h. welcher Teil des Bildes transparent wird.
Das Basisbild / Schlüsselbild, mit dem die anderen Frames einer Animation oder einer komprimierten Videosequenz auf Unterschiede verglichen werden - sofern der verwendete Codec die "Framedifferenzierung" für die Komprimierung verwendet.
Man benutzt die Keyframe-Animation, um Elemente eines Objekts, (z. B. die Beine einer Figur) zu bewegen. Keyframes, zu deutsch Hauptphasen, bezeichnen die Endpunkte einer Bewegung, also den Schritt einer Figur
Deformierung des "reinen" Tons durch Verzerrungen im Verstärker
... sind Bild-Fehler, die durch verlustbehaftete Kompression entstehen.
Englische Bezeichnung für "Schicht" oder "Lage".
Grafik- / CAD-Programme benutzen Layer (Ebenen, Folien, Schichten) um Zeichnungen zu strukturieren. Dazu werden Elemente auf unterschiedliche Layer gelegt, die bei Bedarf zu- oder abgeschaltet werden können. Diese Aufteilung kommt der interdisziplinären Arbeit an einem Hochbauprojekt sehr entgegen, weil jeder Disziplin (Planung, Statik, Haustechnik,...) passende Layer zugeordnet werden können. Das entspricht der konventionellen Technik mit durchsichtigen Folien, die - übereinander gelegt - das Gesamtbild bzw. durch Identifizierung einzelner Folien differenzierte Zeichnungsinhalte ergeben. Dadurch wird die Kontrolle hinsichtlich Bauteilverträglichkeiten, -kollisionen oder -assoziationen sowie die anschließende Abstimmung der Einzeldisziplinen erleichtert.
Dieser Wert beschreibt, wie originalgetreu die Analog-Digital-Wandler - z.B. einer Soundkarte - auch Signale wechselnder Stärke umsetzen. Der aufgeschaltete Signalpegel durchläuft den Bereich zwischen -20 bis -90 dB (von leise bis an die Grenzen des Dynamikspielraums). Das Meßergebnis beziffert alle Abweichungen von der Ideallinie; idealerweise liegt dieser Meßwert bei 0 dB (Dezibel).
Abkürzung für "Multimedia Home Platform" ( www.mhp.org ) • Die von der europäischen Industrie entwickelte Multimedia Home Platform soll von allen Programmanbietern, Endgeräteherstellern und Netzbetreibern eingesetzt werden, um eine gemeinsame interaktive Basis liefern zu können, die nicht von einem einzigen Konzern kontrolliert werden kann - wie z.B. Kirchs D-Box.
Unabhängig vom Hersteller bietet MHP für alle Dienste eine offene Schnittstelle, die die technisch ungehinderte Nutzung aller Zusatzangebote von der elektronischen Programmzeitschrift bis zu Börsenkursen, Nachrichten und Bestellungen im E-Commerce garantieren soll. Der Weg zu der im Branchenjargon als "diskriminierungsfrei" bezeichneten Schnittstelle war lang und steinig. MHP geht auf eine Idee des niederländischen Elektronik-Riesen Philips zurück, der der Branche damit einen neuen Markt jenseits der bisherigen Systemgrenzen elektronischer Medien erschließen will.
Nach jahrelangem Tauziehen haben sich am 20. September 2001 alle TV-Marktteilnehmer und die Landesmedienanstalten auf MHP geeinigt. Aber eigentlich hatte die Interessenvertretung "Deutsche TV Plattform" schon im Februar 2000 die Einführung eines MHP-Standards binnen Jahresfrist anvisiert. Doch die Konkurrenzsituation, unterschiedliche wirtschaftliche Interessen und nicht zuletzt der Streit um einen Kopierschutz für digitale Inhalte verzögerten den Start immer wieder. Zur Internationalen Funkausstellung (IFA) Ende August in Berlin kochte selbst bei brandneuen Geräten mancher Hersteller noch sein eigenes Süppchen.
Ehe die Mehrheit der Fernsehzuschauer via MHP und Kabelrückkanal interaktiv in Quiz-Shows eingreifen kann, wird noch einige Zeit vergehen. Ohne ein technisch aufgerüstetes Breitband-Kabelnetz und insgesamt milliardenschwere Investitionen der privaten Haushalte in neue Technik wird MHP ein Nischenangebot bleiben. Die Medien-Wirtschaft wittert bei MHP neue Chancen für das, was ihr im Internet weitgehend mißlang: Gebühren für den Abruf bestimmter Dienste zu kassieren.
Wie iBusiness übrigens berichtete, strahlten bereits Anfang September 2001 zwölf finnische Kanäle erstmal digitale MHP-Programme aus. Allerdings fehlten dem weltweit bisher einzigen Angebot dieser Art die Zuschauer. Und denen wiederum fehlt auch ein wesenlicher Bestandteil, um das digitale Programm überhaupt nutzen zu können. Nirgends in Finnland werden die digitalen TV-geräte oder wenigstens Digitalboxen zur Anpassung herkömmlicher Fernsehgeräte zum Verkauf angeboten. Kurz vor dem Digitalstart waren gerade mal 1000 dieser Boxen leihweise in Helsinki erhältlich.
Der Fernsehverkaufschef in Helsinkis größtem Kaufhaus Jukka Fläder sagte in der finnischen Presse, dass "zu früh und zu viel über digitales Fernsehen geredet worden ist." Darüber hinaus hält der Medienforscher Pertti Näränen von der Universität Tampere das für 2006 in Aussicht gestellte Ende aller herkömmlichen analogen TV-Geräte für unrealistisch.
Abkürzung für "Musical Instrument Digital Interface" • Der Midi-Standard von 1982 umfaßt sowohl Hardware- als auch Software-Komponenten:
Abkürzung für "Motion-Joint Picture Expert Group" • Dateiformat und hardwareabhängiges Kompressionsverfahren, in dem jedes Einzelbild einer Videosequenz vollständig - und zwar für sich selbst JPEG -komprimiert - abgespeichert wird. Gegenüber dem MPEG -Verfahren bot die M-JPEG-Technik lange Zeit den besonderen Vorteil, daß Videosequenzen am Computer besser einfach nachbearbeitet werden können. Erst Ende der 90er Jahren etablierten sich auch erste, adäquate MPEG2-Lösungen im semiprofessionellen Bereich.
Reduktion der Videodaten durch Hardware von ca. 22 MB/Sek.
Das M-JPEG-Kompressionsverfahren wird trotz MPEG2 immer noch auf den meisten gängigen Video- Capture -Boards angewandt. Allerdings ist dieser Standard nicht hundertprozentig genormt, so daß in der Regel M-JPEG-komprimierte AVI -Dateien meist nicht auf der Hardware anderer Hersteller abgespielt werden können.
Abkürzung für "Multiple Image Network Graphics" • MNG ergänzt die PNG -Familie um bewegte Bilder. Dieses sieht zumindest eine Empfehlung des W3C vor. Auch MNG stammt von den PNG-Entwicklern. MNG unterstützt unter anderem
Eine verlustfreie Konvertierung von GlF-Dateien, die sich aus mehreren Einzelbildern zusammensetzen, ist in MNG ebenso vorgesehen wie eine Datenreduzierung durch den Abgleich der einzelnen Frames auf identische Bilddaten. Sogenannte Restart-Punkte sollen zudem dafür sorgen, daß nicht die gesamte Animation bei Datenverlusten oder Beschädigungen der Datei verloren geht.
Darstellungsfehler, der im Mehrfarbendruck auftreten kann, wenn durch eine falsche Winkelung der Auszugsfilme Frequenzüberlagerungen stattfinden.
Ähnliches gibt es bei der Bildschirmdarstellung von gerasterten Bildern oder kritischen Hintergrundmustern. Eine Moiré ist hier eine Interferenz zwischen der physikalischen Auflösung der Lochmaske und der aktuellen Auflösung der Bildquelle.
Andere Bezeichnung für Einfarbig • Bezeichnung für Monitore, die keine Farben darstellen können, außer schwarz/weiß oder einer anderen Farbkombination: schwarz/grün oder schwarz/orange.
Abkürzung für "motion pictures expert group".
Audio-Standard von Microsoft, der im April 1999 veröffentlicht wurde und MP3 den Rang ablaufen soll.
Die Stärke von MP3 ist, Drei-Minuten-Musikstücke in CD-Qualität auf rund 4MB zu reduzieren. Die MSAudio4.0-Dateien sind noch kleiner als vergleichbare MP3-Dateien (MS sagt: halb so groß), und lassen sich somit wesentlich schneller im Internet downloaden und besser archivieren.
Musik-Verlegern bietet MSAudio 4.0 zudem, dass ihre Rechte durch den Windows Media Rights Manager (WMRM) gewahrt werden. Der WMRM chiffriert naemlich bei der Encodierung das Musikstück so, dass es nur noch abgespielt werden kann, wenn zuvor beim Anbieter die passende Lizenz, eine Art Schluessel, erworben wurde.
Microsoft will sowohl den Player (eine Erweiterung fuer den WindowsMediaPlayer2), als auch die Streaming-Software kostenlos zum Download anbieten. Nur Entwickler muessen sich im WindowsDeveloperProgram registrieren, bevor sie das Developer-Kid laden koennen.
Bezeichnung für die Aufzeichnung, Wiedergabe und Integration von digitalisierter Musik und bewegten Bildern.
Abkürzung für "motion pictures expert group" ( www.mpeg.org ) • Von dieser Gruppe wurden bzw. werden Dateiformate und Verfahren zum platzsparenden Komprimieren und Speichern von Video- bzw. Multimediadaten (Video, Bild- und Tondaten) in hoher Qualität festlegt. Der MPEG-Standard unterteilt sich inzwischen in MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4 , wobei der MPEG-3-Standard mittlerweile in MPEG-2 integriert wurde.
Um die riesige Datenmenge von Filmen (90 Minuten Spielfilm, 25 Einzel-Bilder pro Sekunde, hohe Auflösung, viele Farben ergeben ca. 120 GByte) mit "normalen" Computern verarbeiten und transportieren zu können, werden z.B. neben dem JPEG -Kompressions-Verfahren nur die Veränderungen zum Vorgängerbild abgespeichert (im Gegensatz zu M-JPEG ): Das MPEG-Format speichert aber in regelmäßigen Abständen von typischerweise zwölf Bildern sogenannte Intra-Frames ( I-Frames ) ab; das sind JPEG -komprimierte Einzelbilder. Die Bilder zwischen diesen I-Frames werden nach Möglichkeit nicht komplett abgelegt. Vielmehr speichert MPEG, wie man sie durch Verschieben von Teilen aus vorangehenden oder nachfolgenden Bildern zurückgewinnen kann. Dazu werden auch vorausschauende " Predicted Frames " und " B-Frames " (Bi-directionale Frame) verwendet. Da das aber nie perfekt klappt, werden zusätzlich pro Bild die verbleibende Abweichung noch JPEG-kodiert abgespeichert. Mit dieser Methode läßt sich der Datenaufwand für einen Video-Film um etwa 99% verringern . Die mögliche Kompression geht bis 200:1.
... wurde für flüssige Video-Wiedergaben entworfen und weist daher die größten Kompressionsraten auf. Die MPEG-1-Komprimierung bzw. Dekomprimierung war ursprünglich ein hardwareabhängiges Verfahren. Es ist allerdings mittlerweile, dank der schnellen Prozessoren, auch ein Softwaredekomprimieren möglich. Die Spezifikationen:
Der wesentliche Unterschied zwischen MPEG-1 und MPEG-2 besteht darin, daß MPEG-2 besser mit dem beim Fernsehen eingesetzten Zeilensprungverfahren ( Interlace ) umgehem kann. Das Geheimnis von MPEG-2 liegt in der Kompression auf höchster Qualitätsstufe, so daß Filmmaterial nahezu 1 zu 1 in Studioqualität bearbeitet und editiert werden kann. Konsequenterweise etablierte sich MPEG-2 zu einem Broadcaststandard . Bei einer reinen I-Framecodierung läßt sich MPEG-2 sogar im Schnittbetrieb einsetzen. Die Spezifikationen:
Der Teil des MPEG-3 -Standard, der für High Definition TV-Qualität (HDTV) vorgesehen war, wurde mittlerweile in den MPEG-2-Standard implementiert. MPEG-3 ist nicht mit MP3 zu verwechseln! (siehe auch SDMI ).
... ist eine Weiterentwicklung des MPEG-2-Formats und befindet sich seit 1996 in der Entwicklung. Obwohl MPEG-4 ursprünglich als ein Codierungsstandard für audiovisuelle Daten mit sehr niedriger Bitrate gedacht war, diente die Entwicklung weit mehr Zwecken als lediglich dem Streaming von linearen Mediendaten bei Internet- und drahtlosen Anwendungen. MPEG-4 stellt z.B. effiziente Mechanismen zur Komprimierung und Distribution interaktiver Medieninhalte bereit. Außerdem verfügt MPEG-4 über 3D-Potentiale, um künstliche Intelligenzen (artifiziell intelligents - AI) zu visualisieren oder Avatare darzustellen - z.B. im Rahmen von Videokonferenzen. Dies geschieht übrigens mit einer VRML -ähnlichen Skriptsprache. Und zur Abrundung gibt es eine Java -Schnittstelle zur Ansteuerung externer Hardware.
Die Kompressionsrate als solche ist bei MPEG-4 nicht höher als bei MPEG-2, aber "Sprites" können besser komprimiert werden, weil dem Codier-Mechanischmus dafür wesentlich mehr Zeit zur Verfügung steht. Eventuell kann dabei sogar auf Wavelets umgeschaltet werden. Die Skriptsprache ermöglicht es, in wenigen Bytes Operationen wie "verschieben" wesentlich schneller durchzuführen, als es die digitalisierte komprimierte Form der gleichen Operation ermöglichen würde. (Mit Hilfe dieser "Sprites" können beliebig konturierte Standbilder über sich bewegende Bilder geschoben werden.)
Microsofts erste Implementierung von MPEG-4 ist seit Windows 98 auf jedem Windows-PC installiert und beschränkt die maximale Datenrate auf 256 Kilobit pro Sekunde. Für ein ruckelfreies Video in ansprechender Qualität ist das zu wenig. Durch den DivX -Hack wurde die Erhöhung der Bitrate auf bis zu 6000 Kilobit pro Sekunde möglich. Doch eine so hohe Bitrate ist gar nicht notwendig: 600 Kilobits pro Sekunde sind völlig ausreichend.
Multimedia-Entwicklung zur effektiven Komprimierung von Sound / Musik, das von der Fraunhofer-Gesellschaft ( FhG ) entwickelt wurde.
"MP3" ist nicht mit MPEG-3 zu verwechseln, sondern steht für "MPEG 2.5 Audio Layer III". MP3 ist ein Audio-Format, das eine hohe Kompression von Audio Daten bei sehr geringem Qualitätsverlust ermöglicht. (Der Frequenzumfang und Rauschabstand bleiben quasi erhalten.) Eventuelle Verluste sind selbst auf "guten" HiFi-Anlagen kaum hörbar - vorausgesetzt die Dateien wurden entsprechend erstellt. Entwickelt wurde MP3 aber ursprünglich als Kompressionsverfahren für Audio-Kanäle auf Video-CD's. (In diesem Bereich wird aber wohl das amerikanische AC-3 Format das Rennen machen.)
Laut Karlheinz Brandenburg, einem der MP3-Väter, verlief die Entwicklung des Formats in vier Stufen:
Das Kompressionsverfahren basiert darauf, daß "unhörbare" Audio-Informationen entfernt werden. Viele Töne werden nämlich durch andere überlagert, wieder andere werden vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen, da sie außerhalb eines bestimmten Frequenzbereiches liegen. Dies mag einige "High-End-Musikkonsumenten" zum Haareraufen veranlassen, die hörbaren Unterschiede des komprimierten Materials zum Original sind jedoch verschwindend gering und die Ersparnis an Datenmenge ist enorm: Stereo-Aufnahmen lassen sich um den Faktor 1:10 bis 1:20 verkleinern. Zum Beispiel ist ein 3½ Minuten langes Musikstück (44Khz/Stereo) unkomprimiert ca. 35MB groß - MP3-komprimiert können schon ca. 1.5 MB genügen.
Diese hohe Kompression bietet viele Möglichkeiten.
"Wenn es nach dem Willen engagierter Programmierer geht, wird sich die Sound-Komprimierung mit dem psychoakustischen Verfahren MPEG Layer 3 allgemein durchsetzen" - so die Einschätzung Oktober 1997.
Allerdings scheiterte die MP3-Codierung lange vor allem an den hohen Kosten: Wer die von der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft entwickelten MP3-Komprimierungsfunktionen in seinen Programmen anwenden wollte, wurde mit 5-stelligen Dollarbeträgen zur Kasse gebeten. Das hat sich aber schlagartig geändert, als weitere Anbieter MP3-Komprimierungs-Programme offerierten.
Allerdings sind die Kosten für das Komprimierungsverfahren MP3 auch Mitte 2000 noch nicht von Pappe: Anbieter von MP3-Hardware zahlen 50 Cent pro Gerät, Sites ein Prozent des Song-Preises pro Download, mindestens aber 15.000 Dollar pro Jahr. Die Gebühren werden von Thomson Multimedia eingetrieben, das MPEG Audio Layer 3 (i.e. MP3) vom Fraunhofer Institut in Lizenz genommen hat.
Abgespielt werden MP3-Dateien über Computerprogramme (zum Beispiel Realjukebox, Musicmatch oder Winamp), über tragbare MP3-Player oder spezielle CD-Spieler.
Zum Videobild wird nachträglich ein neuer Ton auf das Videoband aufgespielt. VHS - und S-VHS -Recorder können nur auf der bescheiden klingenden Randspur nachvertonen; Hi8 - und DV -Recorder können auch eine zusätzliche Digital-Stereospur benutzen.
MP3 -Downloads mit garantierter Verfügbarkeit - mit Napster wird dieser Wunsch möglich.
Unter einem nicht-linearen Schnittsystem versteht man ein computergestütztes Video-Schnittsystem, bei dem die Videoclips vor der eigentlichen Arbeit auf eine Festplatte überspielt werden. Der Vorteil gegenüber einem konventionellen "Drei-Maschinen-Schnittplatz" ist der, dass es keine Umspulzeiten von Video-Bändern gibt und daß nahezu verschleißfrei gearbeitet werden kann. Damit ergeben sich neue Möglichkeiten, einzelne Clips jederzeit einzufügen, zu kopieren, zu ersetzen, zu transformieren und zu löschen. Weiterhin kann man sehr leicht mit unterschiedlichen Reihenfolgen und Effekten experimentieren, bevor der endgültige Film "kompiliert" oder "gerendert" wieder auf Videoband überspielt wird.
Abkürzung für "National Television Standards Committee" • US-Fernsehnorm: NTSC-Signal ist ein Composite-Signal, das von der Fernseh- und Videoindustrie in den USA und Japan übernommen wurde. Ein NTSC-Signal hat eine Framerate von 29.97 fps (60 Halbbilder - siehe Interlace ); die Bildgröße beträgt 640 x 480.
Hierbei werden Kopien der Original-Videobänder und preiswerte Geräte verwendet, um die notwendigen Bearbeitungen vorzunehmen. Die einzelnen Arbeitsschritte werden in einer EDL aufgezeichnet, um dann später mit High-End Videogeräte in (teuren) Studios das Master herstellen zu können (Gegenteil von Online-Schnitt ).
Verfahren, bei dem die alle Farbinformation bei Farbaufnahmen auf einmal - mit einem "Schuß" - erfaßt wird. Dadurch lassen sich auch bewegte Motive digital fotografieren
Videobearbeitung, bei der die Original-Videobänder verwendet werden, um einen neuen Film (Master) zu produzieren, der gesendet oder weitergegeben werden kann. Für diese Arbeitsweise sind High-End Videogeräte erforderlich, die normalerweise nur in teuren Studios zu finden sind (Gegenteil von Offline-Schnitt ).
Man arbeitet auch online, wenn am Computer ein AVI - oder QuickTime -Film erstellt wird.
Dieser Begriff beschreibt den gleichzeitigen Ablauf verschiedener Prozesse - Beispiele:
Beitrag zum Thema "Farbreduzierung" eines Vollfarbenbild mit 16,7 Mio. Farben auf 256 Farben • Wenn mit einer optimierten Farbpalette gearbeitet wird, werden die maximal 256 verfügbaren "Farbtöpfe" jeweils optimal auf die jeweilige Bilddatei abgemischt. Wenn also in der Originaldatei violett unterrepäsentiert ist, oder gar nicht vorhanden, dann werden die entsprechenden violett orientierten "Farbtöpfe" auf die anderen Farben verteilt. In Bildern von Landschaftsgärtnern gibt es demzufolge dann vielleicht 190 Grüntöne und der betonvernarrte Architekt erhält Bilder mit vielleicht 200 Grauabstufungen
Abkürzung für "One Touch Recording" • Die Aufnahme beginnt durch einmaligen Knopfdruck; die Stoppzeit kann später eingetippt werden; die Eingabe des Datums ist überflüssig. Optimal ist, wenn der Recorder die VPS -Kennung selbständig auswertet und die Aufnahme automatisch zeitgenau stoppt.
Eine Overlay-Karte ist in der Lage, das Computerbild mit einem Videobild zu überlagern, d.h. in einem bestimmten Bildschirmbereich ein Fenster einzublenden, in dem eine Videosequenz ablaufen kann. Dazu wird die Overlay-Karte mit der Grafikkarte verbunden. Das geschieht entweder PC-intern mit einem Flachbandkabel, extern mit einem Verbindungskabel zum Monitoranschluß oder (inzwischen) über den schnellen PCI-Bus .
Overlay-Karten verfügen außerdem in der Regel auch über Genlock - und Digitizer -Funktionen.
Abkürzung für "Phase Alternation Line" • zeilenweise Phasenänderung: Norm für Farbfernsehern; deutsche Fernsehnorm mit einer Auflösung von 768 x 576 und einer Framerate von 25 fps bzw. 50 Halbbilder pro Sekunde
Dateiformat für Bild-Dateien die u.a. mit dem Grafikprogramm Paintbrush erstellt werden können.
Abkürzung für "Portable Document Format"
Abkürzung für "Predicted Frames"
Von Kodak entwickeltes Aufzeichnungsverfahren zur Speicherung von bis zu 100 Fotos auf einer CD-ROM in einer plattformunabhängigen Multiresolutionstruktur (Unterstützung verschiedener Auflösungen). Da ein einzelner Film kaum ausreicht, um eine CD zu füllen, können nachträglich weitere Filme auf eine noch nicht vollständig gefüllte CD übertragen werden. Damit ein CD-ROM-Laufwerk diese Bilder laden kann, muß es multisessionfähig sein.
Ende 1998 gab Kodak sein Photo-CD-Format frei. Grafikprogramme dürfen somit Schreib- und Lesefähigkeit des Grafikstandards bieten: mit dem Kodak Professional Image Pac Toolkit können Programmentwickler die Schreib- und Lesefähigkeit für den ursprünglich proprietären Standardformat für Photo CDs in ihre Programme integrieren. Das Toolkit - eine Bibliothek von in C geschriebenen Funktionen - ermöglicht es Programmentwicklern, Anwendungen für Mac- und PC-Umgebungen zu schreiben. Es ist als Nur-Lese- und als Schreib-/Lese-Version erhältlich.
Quasi-Standard-Programm für die Bildverarbeitung sowohl auf Windows - wie auch auf Apple -PCs. Hersteller ist Adobe .
Kunstwort für "Picture Element" • Englische Bezeichnung für Bildpunkt: kleinstes Element eines digitalen Bildes mit definierten Orts- und Farbkoordinaten.
Flacher Bildschirm, der bei einigen tragbaren Computer verwendet wurde. Das Plasma ist ein spezielles Gas, das Entladungen durch Spannungsimpulse hervorruft und so ein Bild erzeugt.
Unter Postroll versteht man die Zeitspanne (Nachlaufzeit), die ein Videogerät benötigt, um das Band zu stoppen oder in Pause zu schalten. Da die Videogeräte alle verschiedene Postroll-Zeiten besitzen, kann in den meisten Schnittsystemen diese Zeit definiert werden.
Eine mit Microsoft Power Point hergestellte Präsentation auf einem PC • Der "UHU"-Effekt (ein konkreter Produktname steht für eine ganze Produktgattung) führte dazu, das häufig auch Shows / Präsentationen, die mit anderen Programmen hergestellt wurden, als "Power Point Show" bezeichnet werden.
Als Preroll-Zeit bezeichnet man die Zeit, die ein Video-Player und ein Video-Rekorder benötigen, um sich zu syncronisieren, denn nur dann ist auch ein framegenauer Assembler - bzw. Insert-Schnitt möglich.
Preroll steht für die Zeitspanne, die ein Videogerät benötigt, um aus der Pausenfunktion hochzulaufen und in Wiedergabe oder Aufnahme zu schalten. Diese Zeit muß der Schnittsteuereinheit mitgeteilt werden. Beim analogen Video-Schnitt versteht man unter Preroll oft auch das Zurückspulen des Bandes an einen definierten Punkt vor dem eigentlichen Schnittpunkt.
Abkürzung für "Quick Time Recording"
Technik, durch die S-VHS -Aufnahmen auf (teuren) VHS-Recordern abgespielt werden können - natürlich nur in VHS -Qualität!
anderer Begriff für High Color
Englische Bezeichnung für Echtzeit .
Um die Dateigröße von Fotos/Grafiken für das Internet (bzw. die Online-Kommunikation im Allgemeinen) verträglich zu machen, gibt es mehrere Methoden der Bildkomprimierung. Neben der JPEG-Komprimierung stellt die Reduzierung der Farbpalette eine der wichtigsten Verfahren zur Verkleinerung von Bilddateien dar: GIF-Dateien sind beispielsweise farbreduziert.
Digitaler Bilddatenverlust durch mehrfaches komprimieren der Bilddaten
Englische Bezeichnung für Auflösung .
Abkürzung für "Resolution Enhancement Technology" • Von Hewlett-Packard entwickeltes Druckverfahren zur Verbesserung der Druckqualität bei Laserdruckern, wobei auch noch Toner gespart wird.
Überarbeitung eines Fotos bzw. eines Bildes oder Grafik auf manuellem Wege oder bei einem eingescannten Bild am Bildschirm, um störende und fehlerhafte Bildstellen zu überarbeiten und anzugleichen.
Abkürzung für "Rot, Grün, Blau" • Farbmodell, bei dem sich alle Farben aus einem Mischungsverhältnis der drei genannten ergeben
Fakten:
... (Abtastreste) bestimmt beim Digitalisieren von Musik oder Geräuschen, wie oft das anliegende Audiosignal pro Sekunde von der Soundkarte abgetastet werden soll. Beim einer Sample-Rate von 44,1 kHz (Sample-Rate einer Audo-CD) wird das Audiosignal pro Sekunde 44.100 mal abgetastet. Generell gilt: Je höher dieser Wert ist, desto besser ist das gesampelte Ergebnis. Allerdings steigt der Speicherbedarf bei höherer Sample-Rate immens an.
Ein Sample ist das digitale Abbild eines akustischen Ereignisses - sei es ein Geräusch, Musik oder Sprache. Unter "Sampeln" versteht man die digitale Aufzeichnung.
... bestimmt zusammen mit der Samplerate die Qualität einer Aufnahme. Je größer die Sampletiefe ist, um so geringere Lautstärkeunterschiede werden erkannt. Dadurch erkennt die Soundkarte bei der Aufnahme auch leise Musikpassagen. Vor allem bei klassischer Musik ist das vorteilhaft. Die Sampletiefe wird in Bit angegeben. Gebräuchliche Werte sind 8 oder 16 Bit. Moderne Soundkarten sollten 16 Bit Sampletiefe besitzen.
Digitalisieren von Tönen und Geräuschen mit dem PC.
Der Ton ist eine sehr wichtige Komponente der meisten Medienproduktionen. Genau wie Videosignale muß analoges Tonmaterial digitalisiert bzw. gesampelt werden, damit es auf Videoband aufgenommen werden kann. Glücklicherweise kann er sehr viel einfacher als Videomaterial digitalisiert werden (siehe Video-Digitalisierung ). Beim Sampeln von analogem Tonmaterial wird der Ton in Frequenzen zerlegt. Zum Digitalisieren von Tonmaterial sind zwei Schritte erforderlich - das Einstellen der Lautstärke, um Verzerrungen zu vermeiden, und das Einstellen der Tonauflösung oder -qualität.
Die Qualität (oder Auflösung) des digitalisierten Tons sowie die Größe der Audio-Datei hängen von der Samplerate und dem Format des Tonmaterials ab. Die Samplerate mißt - ähnlich wie die Framerate beim Digitalisieren von Video - die Anzahl der Frequenzen, in die der Ton zerlegt wird. Das Format mißt - ähnlich wie die Farbtiefe - die Anzahl Töne pro Aufnahme. Je höher Samplerate und das Format, desto besser ist die Klangqualität:
Abkürzung für "Secure Audio Path" • Kopierschutz für Multimedia-Dateien von Microsoft. SAP soll schon in Windows ME enthalten sein und auch in Windows XP ( Whistler ) verwendet werden.
Mit SAP werden Störsignale in die Multimedia-Dateien gebracht, die dafür sorgen sollen, dass die so veränderte Datei nur auf einem Rechner läuft. Versucht man die Datei auf den dafür vorgesehenen Rechner ablaufen zu lassen, erkennt SAP dies und veranlasst, dass die Soundkarte die Störsignale herausfiltert. Versucht man dagegen die Datei auf einem anderen Rechner ablaufen zu lassen, sind nur die Störsignale zu hören.
SAP soll fest im Betriebssystem verwurzelt sind und funktioniert nur mit dem Media Player (Stand Feb. 2000). Dabei läuft es ständig im Hintergrund und hakt sich zwischen Media Player und Soundkarte ein. (Vermutlich werden Hardware-Informationen aus der Soundkarte ausgelesen, die ihre eindeutige Bestimmung zulassen.) Anschließend werden die Multimedia-Dateien so codiert, dass sie nur mit der zugehörigen Soundkarte problemlos angehört werden können.
Dass SAP im Hintergrund läuft bleibt für den Anwender verborgen. "Die Anwender bemerken erst dann etwas von SAP, wenn Sie eine nicht unterstützte Soundkarte nutzen" meint Gary Share von Microsoft gegenüber dem Nachrichten-Magazin Wired .
Dass SAP in der Windows ME noch nicht genutzt wird (trotz vollzogener Implementierung), liegt wohl daran, dass zum Zeitpunkt der Windows ME-Veröffentlichung (Sept. 2000) der Windows Media Player noch nicht ausreichend verbreitet war.
Auch andere Firmen entwickeln Systeme zum Schutz von Multimedia-Inhalten. Im Gegensatz zu deren Ansätzen, lässt sich der SAP-Kopierschutz von Microsoft nicht beliebig erweitern. So lässt SAP es beispielsweise nicht zu, dass parallel dazu auch andere Kopierschutz-Systeme laufen. "SAP ist eine Komponente von Windows und läuft nur mit der Windows Media Technologie, damit das ganze System wirklich sicher ist", so Gary Share. Das bedeutet allerdings auch, dass Microsoft quasi ein Monopol als Anbieter eines Kopierschutzes anstrebt. Dabei sieht sich Microsoft klar im Vorteil, da es die Betriebssysteme mit einem fertigen Kopierschutz-System ausliefert und die Anbieter von Multimedia-Dateien dieses nur noch zu nutzen brauchen.
Sättigung einer Farbe / Grad der "Verweißlichung".
Gerät zur Digitalisierung / zum Einlesen von gedruckten Vorlagen (Texte, Bilder etc.), die dann mit einem Bildbearbeitungsprogramm im Computer weiterbearbeitet werden können. In Verbindung mit OCR-Software können gescannte Texte auch wieder in editierbare Textdokumente umgewandelt werden.
Man unterscheidet Flachbett-Scanner, bei denen die Vorlage glatt auf eine Glasplatte gelegt wird, Rollen-Scanner, bei denen die Vorlage zwischen zwei Andruckwalzen hindurchgeführt wird, Hand-Scanner, die manuell über die Vorlage geführt werden, und Overhead-Scanner, die über eine liegende Vorlage hinweggleiten (siehe unbedingt dpi ).
Universelle Aufnahme- / Wiedergabeverbindung für Bild- und Tonsignale, für Steuerimpulse und zum Datentransfer per EasyLink
Laufwerk eines Videogerätes, das ein Videoband unmittelbar nach dem Einlegen der Kassette in die Recordermechanik einfädelt. Dadurch wird die Wartezeiten zwischen Start-, Stop- oder Rückspulbefehlen verkürzt.
... ermöglichen den Anschluß von Schnittsteuer-Geräten an Camcorder und Videogeräte. Gebräuchlich sind J-LIP (JVC), LANC (Control-L, Sony, baugleiche Camcorder sowie Canon) sowie das Duo New Edit und 5-Pin-Edit (Panasonic, Blaupunkt und baugleiche Camcorder). Eine markenübergreifende Universalverbindung fehlte lange und könnte durch Firewire für DV endlich geschaffen sein.
Abkürzung für "Screen Camera" • eine mit Lotus ScreenCam hergestellte Demo, bei der alle Aktivitäten auf dem Bildschirm gecaptured / aufgezeichnet werden (siehe Capture ). Der "UHU"-Effekt (eine Produktname steht für ganze Produktgattung) führte dazu, das häufig auch Demos, die mit anderen Programmen hergestellt wurden, als "ScreenCam-Show" bezeichnet werden.
Abkürzung für "Secure Digital Music Initiative" ( www.sdmi.org ) • Nach dem MP3 -Urteil von 1998 zugunsten von Hersteller Diamond kommt die Recording Industry Association of America (RIAA) an dem tragbaren MP3-Player Rio und anderen Geräten nicht mehr vorbei. Mit 180 Vertretern aus der IT-Industrie - darunter America Online, AT&T, IBM, Intel, Lucent, Microsoft und Toshiba - hat sich die ehemalige Erzfeindin des Rio deshalb auf ein Dateiformat mit einem digitalen Wasserzeichen geeinigt, mit dem sich zwar Musikdateien aus dem Internet herunterladen, speichern und abspielen - aber nicht kopieren lassen.
Damit sollte die Secure Digital Music Initiative (SDMI) gewährleisten, daß das Urheberrecht im Internet geschützt wird.
Abkürzung für "Sequential Couleur Avec Mémoire" • Ein Videostandard, der in Frankreich gebräuchlich ist.
... ist ein Programm zur elektronischen Klangerzeugung, mit dem sich Melodien und Harmonien komponieren bzw. bestehende Kompositionen aufzeichnen und bearbeiten lassen, wobei sich Tempo, Tonhöhe und Tonart beliebig verändern lassen. Das unterscheidet den Sequenzer vom Sampler, einem Programm, das vorhandene Klänge (z.B. eine Mikrofonaufnahme) lediglich in ein digitales Format bringt, diese aber wie ein Tonbandgerät nicht verändern kann.
... ist eine einfache Programmierhilfe für Videorecorder zur Aufnahme von TV-Sendungen. Anstelle von Timerdaten (Start- und Stopzeiten) wird nur ein drei- bis neunsteilige Code aus der Programmzeitschrift eingegeben.
Abkürzung für "Source Input Format" • für MPEG typische Bildauflösung von 352 × 288 Pixel. "QSIF" hat übrigens eine Auflösung von 176 × 144 Bildpunkten
Abkürzung für "Society of Motion Picture and Television Engineers". Der Timecode-Standard identifiziert jeden Frame eines Videofilms nach einer eindeutigen Adresse, in Form von "Stunden:Minuten:Sekunden:Frames"
... entspricht dem signalfremden Anteile (Brummen, Rauschen) am Ausgang einer Soundkarte, gemessen in Relation zum Nutzsignal. Je lauter solche Störsignale, desto geringer der "Abstand" zum Nutzsignal und desto niedriger das Meßergebnis.
Durch "Streaming" können Audio- und Video-Dateien bereits während der Übertragung (z.B. im Internet) angehört bzw. angeschaut werden
Abkürzung für "Super-VHS" • Verbesserte Version des VHS -Systems mit einer Auflösung, die ungefähr 640 auf 480 Bildpunkten entspricht. S-VHS-Recorder liefern mehr Schärfe sowie weniger Rauschen. Die Kopierverluste sind deutlich geringer als bei VHS-Material. S-VHS-Recorder bearbeiten wie Hi8-Geräte Farb- und Schwarzweißanteile des Videosignals durchgängig getrennt (siehe Hosiden ). Die bessere S-VHS-Qualität bedarf aber spezieller, teurer Kassetten. S-VHS ist zu VHS kompatibel.
Abkürzung für "Super Video Grafics Array" • S-VGA ist ein über den VGA -Standard hinausgehender Grafikstandard, den die V. E. S. A. (VESA - Video Electronics Standards Association) entwickelt hat. Er bietet in seiner ursprünglichen Definition bei einer Zeilenfrequenz von 35kHz eine Auflösung von 800x600 und damit 56% mehr Information als der VGA-Standard. Durch Festlegung einer gemeinsamen BIOS -Adresse war es möglich, standardisierte Treiber-Software für VGA-Karten zu erstellen, die SuperVGA unterstützen.
"Normale" Super-VGAs lösen die 800×600 Bildpunkte bei 256 Farben auf und können 1024×768 Bildpunkte mit 16 Farben und Zeilensprung ( interlaced ) darstellen. Diese Modi erfordern einen - in den 80er Jahren ungewöhnlich großen - Bildspeicher von 512 KByte statt der bei VGAs üblichen 256 KByte und ebenso den Anschluß eines Multinorm-/ Multisync -Monitors, weil dabei deutlich höhere Ablenkfrequenzen (35 bis 48,5 kHz) anfallen.
Verfahren, bei dem die gesamte Farbaufnahmen durch drei (neuerdings auch vier = Fourshot) unterschiedlich gefilterte Teilaufnahmen produziert werden. Folge: Beschränkung auf Stills (Foto statt Film) - siehe auch Oneshot-Verfahren .
Abkürzung für "Tagged Image File Format" • ein Format für Rasterdaten - häufig verwendetes Bildformat
Die Einstellung, die festlegt, wie ein Videobearbeitungsprogramm importierte Clips interpretiert; wieviele Frames eine Sekunde eines Films ausmachen. Übliche Einstellungen sind:
Eine Elektronik, die Schwankungen im Bandtransport ausgleicht und die Bildwiedergabe an Kanten optimiert. Ein TBC ist in der Regel nur in HighEnd-Video-Schnittrecordern eingebaut.
Die Dauer eines Video-Clips sowie seine Anfangs- und Endframes werden in der Regel mit Hilfe einer Einheit oder Adresse gemessen - dem Timecode. Er wurde als eine Methode entwickelt, mit der jedes Frame eines Videobands identifiziert werden kann, um eine Kontrolle für die Bearbeitung und Ausstrahlung zu haben. Diejenigen, die Videomaterial bearbeiten, können mit dem Timecode jedem Frame eine eindeutige Position zuweisen und Audio- und Bildelemente synchronisieren (auch als frame-genaue Synchronisierung bezeichnet).
Der SMPTE (Society of Motion Picture and Television Engineers) Timecode identifiziert jedes Frame nach einer eindeutigen Adresse, in Form von Stunden: Minuten: Sekunden: Frames. Ein Clip mit einer Dauer von beispielsweise 00:02:31:15 hat eine Spielzeit von 2 Minuten, 31 Sekunden und 15 Frames. Bei einer NTSC-Rate von 30 Frames pro Sekunde wird ein Clip mit dieser Dauer 2 Minuten und 31,5 Sekunden lang abgespielt.
Es gibt verschiedene SMPTE-Timecode Standards, die auf die Frame-Raten in den unterschiedlichen Welten von Film, Video und Fernsehen abzielen. Aus technischen Gründen wurden für die NTSC-Norm 29,97 fps anstelle von 30 fps übernommen, die ursprünglich für Schwarzweiß-Fernsehen benutzt wurden. Der SMPTE-Timecode (für NTSC-Video) setzt eine Framerate von 30 fps ein, was in einer Abweichung von 0,1% zwischen echter Spielzeit und der gemessenen Timecode-Dauer resultiert.
Um die Abweichung zwischen der mit SMPTE-Timecode gemessenen Spielzeit zur echten Spielzeit auszugleichen, wurde der Drop-Frame entwickelt. Mit diesem Timecode werden zwei Frameziffern aus jeder Minute ausgelassen (die Frames fehlen nicht wirklich), d. h. neun Frames alle zehn Minuten. Der Non-Drop-Frame NTSC-Timecode ignoriert diese Abweichung, wodurch die Dauer nicht akkurat ist. Die meisten Video-Schnittsysteme können mit beiden NTSC-Timecodes umgehen.
Darstellung des zeitlichen Ablaufes von Videosequenzen, die mit Videosoftware beeinflußt werden kann
Grafikmodus mit 16,7 Mio. Farben (24 oder 32 bit per Pixel) • Der im Video-RAM gespeicherte Wert wird nicht in einer Tabelle übersetzt, sondern direkt an die D/A-Wandler gelegt. Dazu muß die Farbinformation in voller Bandbreite für jedes Pixel gespeichert werden.
Abkürzung für "Under Color Removal" • Unterfarbenkorrektur: UCR ist ein Verfahren zur Reduktion des Farbauftrags im Mehrfarbendruck, indem äquivalente CMY-Farbmengen durch Schwarz ersetzt.
Verfahren zur Scharfzeichnung eines Bildes, Qualität abhängig von der Güte des verwendeten Algorithmus
Abkürzung für "Liquid Cristal Display" oder "Liquid Crystal Display" • Flüssigkristall-Anzeige. Technisches Prinzip zur Realisierung flacher Bildschirme, wie es etwa bei Notebooks oder Laptops eingesetzt wird. Zwischen zwei Folien wird eine Schicht mit Flüssigkristallen eingefügt, die bei angelegter Spannung den Lichtbrechungsindex ändern
- NACH OBEN -
vektororientiert / Vektor-Grafik
Art der Verwaltung von Grafikdaten durch mathematische Funktionen (Gegenteil von pixelorientiert / Pixel-Grafik ) - eine Linie wird durch zwei Punkte beschrieben, ein Kreis durch die Koordinaten des Mittelpunktes und seinen Radius usw. Jeder einzelne Bildpunkt ist Bestandteil eines so beschriebenen Elementes. CAD- und Grafik-Programme arbeiten vektororientiert - bekannte Vertreter sind "AutoCAD", "Corel-Draw" der "Designer".
Vorgang, durch den Rasterdaten / Pixel-Grafik in Vektorgrafiken überführt werden • Die Resultate können in vektororientierte CAD- und Grafikprogramme übernommen und editiert werden (auch Tracen genannt).
In der Regel verliert das Ergebnis an Darstellungsqualität - da es auch bei teuren Systemen immer wieder Probleme mit der Mustererkennungen gibt - so wird beispielsweise von den (mir bekannten) Systemen eine gestrichelte Linie nicht als eine Linie erkannt wird, sondern nur als eine Ansammlung unzusammenhängender Einzelelemente.
Vektordaten können über eine bereits eingescannte Vorlage (z.B. Rasterdaten ) als zusätzliche Information eingeblendet werden
Abkürzung für "Video for WINDOWS"
Abkürzung für Video-Home-System • Das VHS-System ist im 20. Jahrhundert das populärste Amateur-Video-System mit einer Auflösung, die ungefähr 320 auf 240 Bildpunkten entspricht.
Alternatives Videosystem von Sony, das eine VHS-ähnliche Bildqualität mit deutlich kleineren Kassetten bietet; populäres Format von preiswerten Camcordern. Auf Video-8-Heimrecordern und einigen wenigen Camcordern kann auf einer zusätzlichen Digitaltonspur nachvertont werden ("PCM-Stereo"), die Qualität liegt aber unter der einer CD.
Bei der Videobearbeitung fallen sehr große Datenmengen an. Also stellt sich die Frage, ob man nicht mit Blick auf das Ergebnis die anfallenden Datenmengen durch eine geringere Auflösung reduziert (siehe auch Videokomprimierung ):
Frequenzbandbreite, mit dem ein Bildschirm betrieben werden kann • je höher die Frequenzbandbreite ist um so höhere Auflösung sind möglich.
- NACH OBEN -
Zur Bearbeitung von Videomaterial am Computer müssen analoge Videoquellen (z.B. Video 8, Hi8 , VHS oder S-VHS -Material) für den Online-Schnitt erst einmal digitalisiert werden. Damit gelangen sie auf die Festplatte und können dann non-linear ( nicht-linear ) bearbeitet werden (siehe auch Videodigitalisierung ).
Dieser Zwischenschritt entfällt beim digitale Video ( DV ), denn bei DV ist schon die Aufnahmetechnik digital. In diesem Fall werden die digitalen Daten über den DV-Ausgang (in der Regel nach dem i.LINK -Standard) von der Kamera direkt in den PC überspielt. Dies geschieht beispielsweise bei dem DV Master Board der Firma Fast über das Echtzeitdekodierungsmodul DVBK-1 von Sony. Andere Lösungen wie z.B. DV.now (ebenfalls Fast) oder Studio DV von Pinnacle decodieren per Software den Datenstrom und spielen ihn auf die Festplatte.
Mit einem Video-Editor erfolgt der eigentliche Schnitt am Computer. Die meisten Software Produkte, wie etwa Adobe Premiere oder Ulead's Media Studio , sind sich in der Vorgehensweise recht ähnlich. Die einzelnen Sequenzen werden per Drag and Drop auf die verschiedenen Spuren einer Zeitleiste gezogen und entweder durch Hartschnitt, weiche Blenden oder die beliebten Trickübergänge aneinandergefügt. Die Schnittfolge ist jederzeit als Ganzes zu überblicken.
Es gibt auch jede Menge Filterfunktionen, um Bilder aufzupeppen. Mit den in fast allen Systemen enthaltenen Schriftgeneratoren können Vertitelungen, Vor- und Abspänne vorgenommen werden.
Die einzelnen ausgeführten Bearbeitungsschritte kann man währenddessen entweder auf einem externen Videomonitor betrachten oder auf einem kleinen Vorschau-Fenster gleich auf dem PC-Bildschirm überprüfen.
Da alle Quellbilder übersichtlich und parallel auf der Festplatte liegen, kann der Schnitt erst einmal virtuell definiert und durchgespielt werden: jederzeit können noch Filmsequenzen, Bilder und Audio-Effekte eingefügt oder herausgenommen werden. Man kann alles bildgenau trimmen, bis die Schnittfolge perfekt paßt.
CD, bei der mit Hilfe einer MPEG -Karte Bewegtbilder (Kinofilme) von max. 74 Minuten Länge am PC abgespielt werden können • Die Video-CD hat sich nie richtig durchgesetzt und wurde durch den DVD-Standard abgelöst.
Da es sich bei NTSC - und PAL -Videosignalen um analoge Signale handelt, Computer Informationen jedoch digital anzeigen, müssen sie digitalisiert oder "gesampelt" werden, bevor sie mit einem Computer verarbeitet werden können. Der Vorgang der Digitalisierung wird häufig auch als Aufnehmen bezeichnet. Video-Digitalisierungskarten (häufig auch als Frame-Grabber bezeichnet) werden zum Aufnehmen und Umwandeln eines analogen Signals in ein Computer-Signal benutzt. Die verfügbaren Video-Digitalisierungskarten variieren stark in ihrer Funktionalität und ihren Möglichkeiten. Eine Bewertung dieser Karten würde über den Umfang dieser Hilfe hinausgehen.
Das digitale Aufnehmen eines Videosignals benötigt eine erhebliche Menge an Speicherplatz, da die Farb- und Helligkeitsinformation jedes Pixels in jedem Frame gespeichert werden muß. Ein NTSC-Bild in der vollen Bildschirmgröße eines 13" Computermonitors mißt 640 x 480 Pixel. Somit enthält jedes Frame eines Vollbild-Videos 307.000 Pixel (640 x 480 Pixel). Um ein solches Vollbild digital in 24-Bit Farbtiefe (8-Bit für jede der RGB-Komponenten) darzustellen, muß jeder Pixel 24-Bit an Farbinformation darstellen. Da 24-Bit 3 Bytes entspricht benötigt jeder digitalisierte Frame bei 307.200 Pixeln pro Frame 921.600 Bytes. Bei einer Framerate von 30 fps werden etwa 27 Megabyte zum Speichern von einer Sekunde an digitalisiertem NTSC-Video benötigt! Führt man dieselbe Berechnung für ein PAL-Bild (768 x 576 Pixel) durch, enthält jeder Frame eines Vollbild-Videos 442.367 Pixel. Bei 24-Bit Farbtiefe und einer Framerate von 25 fps benötigt man einen Speicherplatz von 32 MB für eine Sekunde an digitalisiertem Film. Der Umgang mit solchen Speichermengen ist für die meisten Computeranwender nicht realisierbar.
Digitale Videodaten sind sehr umfangreich und benötigen hohe Speicherkapazitäten und Datenübertragungsraten zum Aufnehmen, Archivieren und Abspielen der Dateien. Beim Erstellen einer " AVI "- oder " QuickTime "-Datei werden darum die Daten komprimiert, um die Dateigröße zu verringern und die Wiedergabe des Films zu vereinfachen. Die Daten müssen dazu eben auch bei der Wiedergabe eines Films dekomprimiert werden können.
Es ist unbedingt darauf zu achten, dass ggfls. die bei der Video-Erstellung und -Bearbeitung verwendeten Codecs auch auf den Systemen verfügbar sind (bzw. durch nachträgliche Installation sein könnten), auf denen die bearbeitete Film-Dateien abgespielt werden sollen. Dieses ist natürlich besonders wichtig bei CD- oder DVD-Projekten - allerdings weniger wichtig, wenn der bearbeitete Film "nur" wieder auf Videoband gespielt wird.
Für die Videobearbeitung per Computer gelten folgende Verhältnisse zwischen Kompression und Qualität. Gemessen werden,
Kompressions- verhältnis |
PAL (MB/s) |
NTSC (MB/s) |
Minuten pro GB |
Bildqualität |
1:1 |
21,2 |
17,6 |
00:48 / 00:58 |
Fernseh-Studiokamera direkt |
2:1 |
10,6 |
8,8 |
01:36 / 01:56 |
Direktübertragung TV |
3:1 |
7 |
5,9 |
02:26 / 02:54 |
Betacam Digital SP, sendereif |
4:1 |
5,3 |
4,4 |
03:13 / 03:53 |
Betacam Digital SP (professionell) |
5:1 |
4,2 |
3,5 |
04:04 / 04:53 |
Betacam (semi-professionell) |
7:1 |
3 |
2,5 |
05:41 / 05:50 |
Hi 8 , S-VHS (professionell) |
10:1 |
2,1 |
1,76 |
08:08 / 09:42 |
Hi 8, S-VHS (gute Amateurqualität) |
15:1 |
1,4 |
1,2 |
12:11 / 14:13 |
VHS (Amateurqualität) |
Für die Verwendung von z.B. "AVI"- oder QuickTime-Filmen sind in der Regel mehrere Komprimierungs-/ Dekomprimierungs-Algorithmen ( Codecs ) verfügbar. Der gewählte Algorithmus beeinflußt ganz wesentlich die visuelle Qualität einer Video-Datei und die Geschwindigkeit, mit der sie am Monitor des Computers oder an einem TV-Bildschirm wiedergegeben wird. Die folgenden Software-Codecs sind z.B. unter WINDOWS üblich:
"Video-Grabber" dienen zur Digitalisierung von Standbildern und Videosequenzen. Die mittels Video-Grabber aufbereiteten (sprich: digitalisierten) Informationen werden sodann als herkömmliche Bild- oder Video-Datei auf die Festplatte des PCs gespeichert und können sodann auf gewohnte Weise mit dem Personalcomputer weiterbearbeitet werden.
Die Anzahl der Videoköpfe, die sich auf einer Kopftrommel befinden (siehe Bild), bestimmt nicht die Bildqualität sondern die Funktionen. Die Kopfklassen sind:
Auf der Grafikkarte eingebauter Bildschirmspeicher.
Grafikkarten sind mit einem eigenen Speicher ausgestattet, in dem das darzustellende Bild aufgebaut wird.
Die Kapazität des vorhandenen Grafikspeichers ist ausschlaggebend für die Anzahl der Farben, die in einer bestimmten Auflösungsstufe dargestellt werden können. Da für jeden Bildpunkt drei Farbinformationen (für die Farbanteile Rot, Grün und Blau) gespeichert werden müssen, steht bei Karten mit geringer Speicherkapazität nur eine eingeschränkte Farbpalette zur Verfügung.
... ist eine besondere Technik der Videoübertragung im INTERNET.
Open-Source-Gegenentwurf zu MP3
Abkürzung für "Video Programm Service" • VPS läßt den Videorecorder erst dann die Aufnahme starten, wenn die Sendung tatsächlich beginnt. Dazu versenden die meisten TV-Anstalten entsprechende "VPS"-Signale.
Abkürzung für "Video Programming by Text" • VPT nutzt die Videotextseiten zur Videorecorder-Programmierung. Auf Tastendruck wird die gewünschte Sendung ausgewählt und programmiert. Werden VT-Untertitel gesendet, können sie auf Wunsch sichtbar im Bild mitgespeichert werden.
Abkürzung für " Video-RAM " • Bildschirmspeicher
Vollduplex / Duplex
WAV-Datei / Wave-Datei
Samples (Geräusch, Musik oder Sprache) werden in der Windows -Welt häufig als Wave-Datei (Namensendung WAV) gespeichert. WAV-Dateien können über den Media-Player von Windows abgespielt werden (Häufig genügt ein Doppel-Klick auf die entsprechende Datei im Windows-Explorer.)
Als Kartenaufsatz oder aber als eigenständige Soundkarte sorgen Wavetable-Karten dafür, daß Töne wesentlich natürlicher wiedergegeben werden. Möglich wird diese Verbesserung durch kleine Samples (digitale Abbilder) natürlicher Instrumente, die der Synthesizer der Soundkarte auf Abruf abspielt.
Mit einer guten Wavetable-Ergänzungsplatine können die Fähigkeiten einer Soundkarte erheblich erweitert werden. Voraussetzung ist allerdings, daß die Soundkarte eine MPU-401-Schnittstelle und die entsprechende Anschluß-Steckleiste besitzt, um die kleine Platine aufzunehmen. Die Sounds finden in 1, 2 oder 4 MB Speicher Platz. Je mehr Speicher die Karte besitzt, desto mehr Klänge und aufwendigere Samples kann sie unterbringen.
Abkürzung für "Windows Media Audio" • Streaming-Media-Format von Mi crosoft Microsoft wirbt für sein Format mit dem Hinweis auf die Integration eines Systems, das die Rechte von Labels und Künstlern berücksichtigt: das so genannte Digital-Rights-Management-System (DRM). Laut Microsoft hatten bis zum März 2000 bereits 70 Firmen - darunter auch Yahoo und RealNetworks (siehe RealPlayer ) - das WMA-Format lizensiert. Damit sei man auf dem Weg zu einem einheitlichen Standard für die Echtzeit-Übertragung von Audio und Video im Internet.
Abkürzung für "Windows Metafile Format" • Format, das sowohl pixel - wie auch vektororientiert zum Datenaustausch unter Windows-Anwendungen verwendet wird.
Unter einer Y/C-Verbindung versteht man die getrennte Übertragung von Luminanz-(Y) und Croma-Signalen (C). Über ein Hosiden -Kabel kann das hochwertige Videosignal an S-VHS - und Hi8 -Videogeräte überspielt werden.
Im europäischem Fernsehen verwendetes Farb-Koordinatensystem. Die Farbinformation wird im YUV-Farbformat gespeichert:
Andere Bezeichnung für Lupe • Funktion, die von CAD - und Grafik-Anwendungen angeboten wird und mit der man Bildausschnitte vergrößern oder verkleinern kann
- NACH OBEN -
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